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IT-Monitoring mit Checkmk: Probleme sehen, bevor der Betrieb steht

Volle Platten, stille Backup-Fehler, ablaufende Zertifikate: Warum Monitoring mit Checkmk die günstigste Versicherung für kleine IT-Umgebungen ist.

Volle Platten, stille Backup-Fehler, ablaufende Zertifikate: Warum Monitoring mit Checkmk die günstigste Versicherung für kleine IT-Umgebungen ist.

Die meisten Anrufe, die ich zu IT-Ausfällen bekomme, beginnen mit demselben Satz: „Gestern ging noch alles.” Das stimmt fast nie. In Wahrheit ging es schon seit Wochen bergab, nur hat es niemand gesehen. Genau dafür gibt es Monitoring: Ihre IT meldet sich, bevor der Betrieb steht, nicht erst danach.

Warum kleine Betriebe erst vom Ausfall erfahren, wenn nichts mehr geht

In großen Unternehmen sitzt eine IT-Abteilung vor Dashboards. In einer Praxis oder einem kleinen Betrieb ist der „Frühwarnsensor” meistens der Mitarbeiter, bei dem morgens das Programm nicht mehr startet. Dabei kündigen sich die häufigsten Ausfälle lange vorher an:

  • Die volle Festplatte: Ein Datenträger läuft nicht über Nacht voll, sondern über Monate. Erkennt man es bei 85 Prozent, ist es ein Wartungstermin. Erkennt man es bei 100 Prozent, steht die Datenbank, und mit ihr der Betrieb.
  • Das still gestorbene Backup: Die tückischste Panne überhaupt. Die Sicherung schlägt irgendwann fehl, niemand merkt es, und es fällt erst auf, wenn man sie im Notfall braucht. Dann ist es zu spät.
  • Das ablaufende Zertifikat: TLS-Zertifikate laufen zu einem bekannten Datum ab. Trotzdem legen sie regelmäßig Webseiten, Mailserver oder Schnittstellen lahm, nur weil niemand auf den Kalender geschaut hat.
  • Die defekte USV: Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung mit müder Batterie fällt genau dann auf, wenn der Strom tatsächlich ausfällt, also im schlechtesten Moment.

Keiner dieser Fälle ist Pech. Es sind angekündigte Ausfälle, die niemand gehört hat.

Was Monitoring konkret überwacht

Monitoring heißt: Ein System prüft Ihre IT laufend anhand fester Regeln und schlägt Alarm, wenn ein Wert aus dem Ruder läuft. Typische Prüfungen, die ich einrichte:

  • Erreichbarkeit: Laufen Server, Dienste und Netzwerk?
  • Speicherplatz und Last: Wie voll sind die Platten, wie ausgelastet sind die Systeme, und zwar im Trend, nicht nur im Moment?
  • Backup-Erfolg: Ist die letzte Sicherung durchgelaufen, und zwar wirklich?
  • Zertifikate: Welche laufen wann ab, mit Vorwarnung statt Überraschung?
  • Update-Stand: Welche Systeme hinken bei Patches hinterher?
  • Hardware und Netzwerk: Switches, Firewalls und Router lassen sich per SNMP abfragen, Server über Agenten.

Wie tief das geht, richtet sich nach Ihrer Umgebung. Ein einfacher Erreichbarkeits- und Zertifikats-Check ist schnell eingerichtet, die tiefe Überwachung von Servern und Backups kommt dazu, wenn es sinnvoll ist.

Checkmk: eine bewährte Open-Source-Basis

Als Werkzeug setze ich bevorzugt auf Checkmk, ein in Deutschland entwickeltes Monitoring-System mit Open-Source-Kern, das sich seit Jahren in kleinen wie großen Umgebungen bewährt hat. Für Sie zählen dabei drei Dinge: Es bringt fertige Prüfungen für praktisch alle gängigen Systeme mit, es läuft on-premise, Ihre Betriebsdaten wandern also in keine fremde Cloud, und es gibt keinen Vendor-Lock-in. Das passt zu meinem Grundsatz der Datenhoheit: Die Überwachung Ihrer IT gehört in Ihre Hände, nicht auf die Server eines Drittanbieters.

Ehrlich: Maschine rund um die Uhr, Mensch in den Servicezeiten

An dieser Stelle bin ich gern präzise, weil hier viel Marketing-Nebel unterwegs ist. Die automatische Überwachung läuft rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Das System prüft nachts um drei genauso zuverlässig wie montags um neun und löst bei Problemen sofort einen Alarm aus.

Die menschliche Reaktion darauf ist etwas anderes: Ich bin ein Ein-Mann-Betrieb, kein Callcenter, und ich reagiere auf Alarme innerhalb der vereinbarten Servicezeiten. Wer Ihnen als kleiner Dienstleister eine 24/7-Reaktion verspricht, verspricht etwas, das er nicht halten kann. Der ehrliche Punkt ist: Für die allermeisten Probleme reicht das völlig, denn Monitoring verschafft Vorlauf. Eine Platte, die bei 85 Prozent gemeldet wird, muss nicht nachts um drei getauscht werden, sondern in den nächsten Tagen. Wie diese Reaktion in eine laufende Betreuung eingebettet ist, beschreibe ich auf der Seite IT-Betreuung & Managed IT.

Die günstigste Versicherung, die Ihre IT bekommen kann

Rechnen wir kurz. Mein Basis-Monitoring beginnt bei 19 € im Monat, die Einrichtung ist bei bis zu 30 Systemen kostenlos, und der Einstieg ist monatlich kündbar. Dem gegenüber steht ein einziger Ausfalltag: eine Praxis, die keine Patienten aufrufen kann, ein Betrieb, der weder Angebote noch Rechnungen schreibt, dazu die Notfall-Stunden für die Reparatur unter Zeitdruck. Ein einziger verhinderter Ausfall zahlt das Monitoring für Jahre.

Und zur Ehrlichkeit gehört auch das: Monitoring verhindert keine Ausfälle, es macht sie sichtbar, bevor sie teuer werden. Es ersetzt weder ein getestetes Backup noch gepflegte Systeme. Aber es ist das Fundament, auf dem beides zuverlässig funktioniert, weil Sie endlich wissen, was in Ihrer IT tatsächlich los ist.

Sie wollen von Problemen erfahren, bevor Ihr Betrieb sie spürt? Wie mein Monitoring aufgebaut ist, was es kostet und wie schnell es startet, lesen Sie auf der Seite IT-Monitoring & Wartung, oft ist das Basis-Monitoring noch am selben Tag aktiv.

Alex Jabi, Jabi IT

Alex Jabi

Ich betreue IT, Informationssicherheit und Datenschutz für KMU und Praxen an der Bergstraße und im Odenwald, persönlich, dokumentiert und ohne Cloud-Zwang.

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